Ich und die Fotografie

 Wie ich zur Fotografie gekommen bin

Obwohl wir heute täglich auf unseren sozialen Plattformen mit Fotos und visuellen Eindrücken überflutet werden, sind mir bis heute einige sehr eindrückliche Fotos und Illustrationen aus meiner frühsten Kindheit präsent. Schon damals durchstöberte ich stundenlang die Sachbücher meiner Eltern oder die neuste Ausgabe des "GEO Magazins" und wusste auch nach tausenden Fotos immer, wo meine Favoriten zu finden sind.

In meiner kurzen Zeit als Marketing Student, wurde mir dann schnell alles zu theoretisch und meine Interessen begannen sich mehr in Richtung visueller Werbung und Gestaltung zu orientieren - immer die eindrücklichen Bilder aus meiner Kindheit präsent. 

2012 bot sich mir, durch meinen damaligen Studentenjob als Promoter, die einmalige Möglichkeit, ein Jahr lang für ChevroletSchweiz eine schweizweite Kampagne zu betreiben. Für einen jungen Streuner ohne fixes Einkommen ein Traumjob! Nach den ersten Wochen fand ich es schade, diese Reise nur mit meiner 2M Pixel Handkamera (wie die Zeit vergeht) festhalten zu können und kaufte mir mit einem Monatslohn spontan die Basis meines Fotostudios (Nikon D800 und BasisObjektive), welche bis heute noch im Einsatz ist.

Ich knipste einfach im AUTO-Modus drauflos und hatte schnell tausende Fotos. Aber wenige entsprachen diesen eindrücklichen Bildern, welche einem noch Jahre detailhaft im Gedächsnis bleiben. Um ehrlich zu sein waren die Prioritäten auch noch mehr auf die Reise und den Autoverkauf fokussiert. Je nach Standort war die Menge an potentiellen Käufern jedoch so gering, dass ich (ich hoffe das liest keiner meiner damaligen Vorgesetzten) die "freie" Zeit nutzte, um mein Foto-Manual zu überfliegen und die ausgestellten Camaros dienten als optimale erste Fotokulisse.

Leider verpasste ich in meinem Eifer einen der spontanen Kontrollbesuche eines höheren CHEVROLET-Mitarbeiters und konnte nicht mehr genügend schnell vom Foto- in den Verkäufer-Modus wechseln. Zu meiner grossen Überraschung bekam ich so jedoch meinen ersten Fotoauftrag.

 

Was Fotografie für mich ist

Durch diese ersten Aufträge als Fotograf und das tägliche Fotografieren von Menschen, Menschen mit Autos, Autos im rechten Licht, die schönen ruhigen und kreativen Momente bei der Nachbearbeitung...und die unzähligen Begegnungen, welche durch und mit der Fotografie entstanden sind, wollte ich auch nach diesem Jahr nicht mehr in mein geregeltes Leben als Student zurück. 

 

Leider kam diese Erkenntnis wohl etwas spät. Die Fotografie war nie spezifisch in meinen Schulen als möglicher Wunschberuf thematisiert worden und deshalb lange keine ernst zu nehmende Option. Nachdem ich meinen, (doch etwas überraschten) Eltern erläutert hatte, dass ich, nach Jahren von Internat, Gymnasium, Sprachaufenthalten, Verkaufsseminaren usw., nun als autodidaktischer Fotograf in eine finanziell unsichere Zukunft starten möchte, begann mein Streben danach, eben diese Fotos zu erschaffen, welche den Menschen noch Jahre in Erinnerung bleiben werden. 

 

Ich wurde also wieder Promoter und war erfolglos auf der Suche nach einer der wenigen bezahlten Lehrstellen als Fotograf, fand aber keine. Immerhin arbeitete ich für diverse kleinere Firmen in diversen Jobs und Nebenjobs, welche möglichst mit der Fotografie zu tun hatten. So arbeite ich angestellt, als Babyfotograf, Kinder & Schulfotograf, für diverse Partylabels, PopUpStores, etc. etc.

 

2016 Nachdem ich viele verschiedene Erfahrungen sammeln konnte (positive wie auch negative), habe ich mich entschieden meinen Traum vom eigenen Fotostudio zu verwirklichen und den Schritt in die Selbständigkeit zu gehen. 

 

Mittlerweile kann ich stolz sagen, dass ich mich damals richtig entschieden habe!

 

Ich wollte die Fotografie nicht aufgeben, sondern im Gegenteil, endlich daran arbeiten, meine Fotografie zu verwirklichen. Auf jeden Kunden so eingehen zu können und eine Bandbreite an Möglichkeiten anbieten zu können, um jedem sein Traumfoto zu bieten. Auch wenn dies bedeutet, für ein gutes Foto einmal etwas länger zu arbeiten.

 

Schick! Photography

 

Meine Art zu fotografieren

Als Fotograf möchte ich Momente wie sie die Natur vorgibt, festhalten. Aber auch ganz eigene fotografische Eindrücke und Welten schaffen.

Dabei hoffe ich, dass meine Begeisterung für Fotos auf meine Kunden überspringt. Mir ist es sehr wichtig, jeden Kunden als Individuum zu sehen und jedes Fotoshooting nach Wunsch individuell zu planen und zu gestalten. 

 

Dies setzt natürlich auch ein kleines Mass an Mitarbeit meiner Kunden voraus. 

 

Mein Ziel ist es jeden Menschen, der vor meiner fotografischen Linse erscheint, so gut wie möglich darzustellen, ohne ihn dabei zu stark zu verändern oder seiner Persönlichkeit zu berauben. Meiner Meinung nach ist die Fotografie, wie Kunst im Allgemeinen, etwas sehr persönliches und individuelles.

 

 

 

 


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